Rentenbeiträge statt RWE-Kapital 
zur Ertüchtigung der kommunalen Wasserwirtschaft!
Ein "Blauer Pensionsfonds"
Für die Modernisierung der kommunalen Wasserwirtschaft sind große Geldbeträge vonnöten. Die Erneuerung maroder Kanalsysteme und defekter Trinkwasserleitungen sowie der Aufbau einer ökologisch ausgerichteten Siedlungswasserwirtschaft wird die Bereitstellung von vielen Milliarden Euro erfordern. Zugleich ist absehbar, dass auch die Beschäftigten der kommunalen Wasser- und Abwasserbetriebe ihre staatliche Rente durch eine private Alterssicherung ergänzen müssen. 
Was läge da näher, als die beiden Generationenprojekte - nämlich einerseits die Ertüchtigung der kommunalen Wasserwirtschaft und andererseits der Aufbau einer privaten Alterssicherung für die Beschäftigten der kommunalen Wasser- und Abwasserbetriebe - idealtypisch zusammenzuführen. Das Kapital aus der privaten Alterssicherung könnte über einen "Blauen Pensionsfonds" wieder den kommunalen Wasser- und Abwasserbetrieben zugeführt werden. Eine Veräußerung der kommunalen Wasser- und Abwasserbetriebe an RWE, VIVENDI und SUEZ würde sich erübrigen. 
Anstatt die kommunale Wasserwirtschaft der Selbstverwirklichung des großen Kapitals anheimzugeben, würde das Geld für die Ertüchtigung einer auf Nachhaltigkeit orientierten Wasserwirtschaft durch die Beschäftigten der Kommunalbetriebe selbst aufgebracht - zu beiderseitigem Nutzen!
Die auf Langfristigkeit ausgerichtete Wasserwirtschaft verträgt sich nicht mit der Börsenhektik
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Der "Blaue Pensionsfonds" wäre beispiellos sicher
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Damit die beiden "Generationenprojekte" - nämlich die nachhaltige Ertüchtigung der kommunalen Wasserwirtschaft einerseits und der Aufbau einer privaten Alterssicherung andererseits - tatsächlich gekoppelt werden können, kommt es jetzt darauf an, dass sich alle in Frage kommenden Institutionen und Verbände eingehend mit diesem Vorschlag befassen - vom VKU, der ATV-DVWK, der DVGW über die kommunalen Spitzenverbände bis hin zu VERDI. Und wenn es die neue Bundesregierung mit dem Postulat im Koalitionsvertrag "Zum Erhalt der hohen Qualität der Trinkwasserversorgung bleibt die Wasserversorgung eine kommunale Aufgabe" tatsächlich ernst meint, dann müssten die Berliner Koalitionäre jetzt die Initiative ergreifen, um einen "Blauen Pensionsfond" aus der Taufe zu heben!
Über Stellungnahmen zu diesem Vorschlag freut sich der:
Arbeitskreis Wasser im BBU Arbeitskreis Wasser im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU)
Rennerstraße 10
79106 F r e i b u r g
Tel.: 0761/ 275 693,
Fax: 288 216
E-Mail: nik@akwasser.de
Internet: http://www.akwasser.de
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